Unsere laufenden Projekte finden Sie unteraktuell.

Da das vollständige Auflisten unserer  Projekte aus den letzten 15 Jahren den Rahmen dieser Website sprengen würde, führen wir hier nur eine kleine Auswahl von 1986 bis 2012 auf. Wenn Sie sich für eine vollständige Projektliste von Insa Popken oder Jürgen Müller-Popken seit 1972 bzw. 1999 interessieren, schreiben Sie  uns:    atelier(at)mueller-popken.com



1986 eröffnete das freiraum theater bremen als internationales Gastspielhaus seine Pforten in Bremen. Jürgen Müller-Othzen (heute Müller-Popken) hatte es aus der von ihm gegründeten Werkstatt für freie Bühnenkunst heraus entwickelt.
10 Jahre lang waren hier hochwertige Produktionen aus der freien experimentellen Tanz- und Theaterszene Europas zu bestaunen. Ende der 80ger beheimatete das freiraum theater darüberhinaus eine Schauspielschule für Freies Theater, ebenfalls geleitet von Jürgen Müller-Othzen, der zuvor 10 Jahre lang szenische Improvisation an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Hamburg gelehrt hatte.
Das freiraum theater bremen veranstaltete über den Gastspiel- und Lehrbetrieb hinaus 1992 und `93 zwei vielbeachtete große Festivals in Bremen.
Nach zehn Jahren, mitten in den Vorbereitungen zu einem dritten Festival, beschloss die Bremer Kulturpolitik dem freiraum theater zugunsten eines etalierten Kinder- und Jugendtheaters die Zuwendungen zu kürzen. Jürgen Müller-Othzen und sein Team zogen die Konsequenzen und schlossen den Betrieb 1995.

1997 gründete Insa Popken mit frei weitteren Absolventinnen der DESMOND JONES SCHOOL OF MIME AND PHYSICAL THEATRE die speakeasy theatre company. Die selbstgestellte Aufgabe der Truppe: sog. "site-specific-work" - also Arbeit in theaterfremden Räumen - mit den Methoden des "physical theatre" zu verbinden.
Die vielbeachtete erste Produktion "ROCKSOLID" kam in einer leerstehenden Lagerhalle in London zur Uraufführung und war in den folgenden Jahren auf mehreren Festivals zu sehen. Die zweite Produktion wurde für einen unterirdischen Atombunker in Bremen erarbeitet. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Gruppe (GB, Japan, Korea, D) wurde die Weiterarbeit zu schwierig. Die Gruppe löste sich 1999 auf.

1999 gründete Jürgen Müller-Othzen - nach einigen Jahren als Schauspiellehrer an der Waldau-Theater-Schule Bremen - mit 6 AbsolventInnen das antigone-theater-projekt.
In drei Produktionen rund um die Figur der Antigone erforschten die Teilnehmer verschiedene Theaterformen.
Die erste Produktion "ANTIGONE GROTESK" arbeitete mit Mitteln der Groteske und dem Raum-Prinzip Arena.
Die zweite Produktion transportiere die groteseken Figuren auf die Strasse.
Die dritte Produktion "WHY IS ANTI GONE OR NOT" arbeitete mit Mitteln der Performance, einem mobilen Publikum und der Einbeziehung von Zuschauern. Zu dem gesamten Projekt existiert eine Videodokumentation. Das Projekt endete 2001.

2001 Nach dem Abschluss ihres Studiums der Theaterwissenschaften mit dem Diplom, bekam Insa Popken ein Engagement in der Dramaturgie des Bremer Theaters unter der Intendanz von Klaus Pierwoß. Gemeinsam mit dem Dramaturgen-Kollegen Helge-Björn Meyer begann sie für den - bis dahin stiefmütterlich behandelten - Veranstaltungsraum "Brauhauskeller" ein neuartiges Veranstaltungskonzept zu entwickeln, das junge Menschen ins Theater locken sollte. Der Plan ging auf. Von 2001-2003 wurde der CLUB IM KELLER zur festen Adresse für Freunde von originellen Partys, schrägen Formaten und ungewöhnlichen Ideen. Besonders die mit Schauspielern des Ensembles besetzten szenischen Lesungen von DENISE-ROMANEN, (Groschenromane der 80er, die von Insa Popken entsprechend umgearbeitet wurden) und RAUMSCHIFF-ORION- INTERPRETATIONEN (dito) waren ein voller Erfolg. Der CLUB IM KELLER existiert bis heute.

2001 bezogen Insa Popken und Jürgen Müller-Othzen außerdem gemeinsam ein Ladenlokal in Bremen-Findorff. Um ein Zeichen gegen den allgemeinen Grössenwahn der "Eventkultur" zu setzen, gründeten sie mit the most little private das kleinste Wohnzimmertheater Norddeutschlands. Viele Künstler unterstützten die Idee und traten im Wohnzimmer des Paares auf. Das Bremer Publikum nahm das vollkommen unrentable, aber schöne Veranstaltungsprogramms mit großem Wohlwollen an. Nach anderthalb Jahren stellte das Theater sein Programm ein, andere Aufgaben des Paares waren zu zeitaufwendig geworden.

2002 wurde Jürgen Müller-Othzen vom Bremer Quartier e.V. als Projektleiter für ein neuartiges Jugendprojekt berufen. Im Rahmen der "Berufsorientierungsmassnahme" act (unterstützt vom Arbeitsamt Bremen) konnten je 20 Jugendliche die wichtigsten Bühnenberufe kennenlernen. Gemeinsam mit professionellen Multimediakünstlern, Bühnenbildnern, Sprecherziehern, Tänzern, PR-Spezialisten etc. erarbeiteten die jungen Menschen innerhalb eines Jahres zwei Produktionen. Das ursprüngliche Konzept wurde von Jürgen Müller-Othzen massgeblich entwickelt. Er war künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Projektes bis 2003.

2003 feierten Insa Popken und (von nun an) Jürgen Müller-Popken ihre Hochzeit mit einer Premiere.
Am 3.11.03 kam das Maskentheaterstück SWEETHOME in der Schwankhalle Bremen zur Uraufführung. Es wurde in den nächsten zwei Jahren in Deutschland, Ungarn und der Schweiz gezeigt.

2004 zogen Insa und Jürgen Müller-Popken in die italienische Schweiz. Dort arbeiteten sie u.a. an einem Forschungsprojekt zur Schauspielausbildung mit der SCUOLA TEATRO DIMITRI, in Verscio.

2005 wurden Insa und Jürgen Müller-Popken von der dänischen Künstlergruppe SUPERFLEX als Performer in einem Kunstprojekt in der Basler Kunsthalle engagiert. Die Aufgabe: in einer vollkommen leeren Austellungshalle Besucher in Diskussionen über den Wert von Kunst zu verwickeln, ohne dass diese  bemerkten, dass sie Teil einer Performance wurden. Die Ausstellung bekam viel mediale Aufmerksamkeit, das Konzept wurde bis heute nicht offiziell veröffentlicht.
Im gleichen Jahr entwickelten Insa und Jürgen Müller-Popken auf Einladung der Performerinnen Andrea Saemann und Lena Eriksson ihre erste HörspielPerformance für das LODYPOP, Basel.

2006 arbeitete Insa Popken als Produktionsdramaturgin am Hebbel Theater, Berlin (Intendanz: Matthias Lilienthal) und erstellte in Zusammenarbeit mit Tunçay Kulaoğlu die Theaterfassung für die Erfolgsproduktion SCHWARZE JUNGFRAUEN (nach Feridun Zaimoglu) im Rahmen des Festivals BEYOND BELONGING (Shermin Langhoff)

2006 arbeiteten Insa und Jürgen Müller-Popken in der Toscana für VAMOS-ELTERN-KIND-REISEN und entwickelten mehrere KINDERZEIT-Module.
(1-Wöchige Aktionsprogramme im Spannungsfeld  "Ortskunde - Natur - Kultur" )

2007 arbeitete Insa Popken als dramaturgische Beraterin für die Produktion LANDSCHAFTEN - SYNCHRONISATION DER FLUCHTWEGE am Hebbel Theater, Berlin (Regie: Branko Simic)

2008 führten Insa und Jürgen Müller-Popken im Auftrag der Malschule Emden und gefördert vom Land Niedersachsen zwei parallel-laufende Projekte in "kreativem Schreiben" durch. Mit WAS WIR EUCH NOCH SAGEN WOLLTEN gelang ein beeindruckender Brückenschlag zwischen alten Menschen und Kindern mit größtenteils migrantischem Hintergrund, der in einem Buch und einer Hör-CD dokumentiert wurde.

2009 Auf der Basis der WELTGESCHICHTE, die die Kinder der Grundschule GRÜNER WEG in Barenburg (Emden) 2008 erfunden hatten, erstellten  Insa und Jürgen Müller-Popken ein Theaterstück: FRIEDEN - EIN KINDERSPIEL. Es wurde am 19. Juni 2009 mit denselben Kindern, alten Menschen und Erwachsenen mit migantischem Hintergrund zur Uraufführung gebracht. Gefördert wurde das Projekt von der Malschule Emden, vom Kulturbunker Barenburg, dem Land Niedersachsen und der Bünting Stiftung. Es gewann beim Wettbewerb SEI EIN FUTURIST ausgerichtet von der UNESCO und den dm-DROGERIEMÄRKTEN.

2009-2011 produzierten Insa und Jürgen Müller-Popken im Rahmen ihres Konzeptes „Intimate Performances“
das Projekt instant lyric. Sie sassen in ihrem Schalterhäuschen und verkauften Gedichte. Instant. Sofort. Der Kunde orderte, das Gedicht wurde sofort geschrieben. 4-Zeiler, 8-Zeiler, 12-Zeiler, Mehrzeiler. Wünsche des Kunden wurden integriert. Jedes Gedicht wurde öffentlich über Mikrophon gelesen. Alle verkauften Instant-Gedichte wurden aufgenommen. Es existiert eine Hör-Sammlung von „die Tageslese“. – Diese Performance wurde durchgeführt an Festivals, Kulturfesten und als Aktion der Thalia-Buchhandlung.

 

 

 






2010
inszenierte Jürgen Müller-Popken mit und für Angelika Knauer eine 3. Episode des Lebens von FRAU KLEIN, Die Produktion FRAU KLEIN - TOTAL MENTAL. Mit der
2. Episode - FRAU KLEIN  AUF TOUREN - hatte Angelika Knauer 2009 den Dortmunder Commedypreis gewonnen. 
Für Philipp Schäfer inszenierte Jürgen Müller-Popken eine neue Episode von STÄX - RHYTHM-CLOWN.  

2012 konzipierte und schrieb Insa Popken für die Schauspielerin und Sängerin Anne Simmering DAS HEIMAT-SING-SPIEL NACH HAUSE, das am 2.10.2012 in Emden zur Uraufführung kam. Gefördert von KULTURBÜRO Stadt Emden, STIFTUNG NIEDERSACHSEN und  der OSTFIESLAND-STIFTUNG - Stiftung der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse
  
2013 inszenierte Jürgen Müller-Popken für Alice Eßer aus Köln, das Comical  ANTONIE – ALSO…
ein Kleinstkunstabend mit Gesang. Am Klavier: Harald Rutar.
Das Script wurde geschrieben von Jürgen und Insa Müller-Popken.
Die erfolgreiche Uraufführung fand am 13.9.2013 in Emden statt, auf der zukünftigen
KleinstKunstBühne Pelzerhaus.

... erschien der Debütroman von Insa Popken: Die Umarmung des Boxers bei Stuber Publishing
Lesungen führten sie ins Fitnessstudio, ins Tanzstudio, in den Pferdestall und in die Mühle.
 
... brachten Insa und Jürgen Müller-Popken außerdem drei Bücher für Privatkunden heraus.
 
... etablierte Jürgen Müller-Popken  in nur 3 Monaten für den Träger agilio
die KleinstKunstBühne Pelzerhaus. Er entwickelte ein Konzept, richtete die Bühne ein
und zeigte ein qualitativ hochwertiges Kleinkunstprogramm. Schon anfangs 2014
zog er sich aus dem Projekt weitgehend wieder zurück, um die künftige Leitung dem
Träger zu überlassen.
 

 


 

 











2014
  Jürgen und Insa vernichten den Namen „Atelier für Gebrauchskultur“ und gründen

das Label  MÜLLER-POPKEN PRESENT
Unter diesem Namen bieten sie fortan verschiedenste Veranstaltungen an und informieren
über Produktionen.

2016 erstehen die beiden einen Zirkuswagen aus einem Projekt des Vereins Beruf und Bildung in Hannover
und ziehen nach Twist/Neuringe (siehe unter "aktuell)

 

ZU ALLEN HIER AUFGEFÜHRTEN PROJEKTEN EXISTIERT AUSFÜHRLICHES PRESSEMATERIAL!
atelier (at) mueller-popken.com